Digitale Öffentlichkeit

Im Zuge der digitalen Transformation verändert sich auch der öffentliche Diskurs. Neue Technologien bedeuten auch neue mediale Intermediäre, das heißt informationsvermittelnde Onlinedienste wie Suchmaschinen, soziale Netzwerke oder etwa Videoportale. Nie waren die Informationsquellen und Möglichkeiten der Beteiligung und Einflussnahme vielfältiger. Wie lässt sich in einer digitalen Öffentlichkeit diese Vielfalt sicherstellen, die Basis demokratischer Meinungsbildung ist?

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Tatort Demokratie: Digitale Medien im Verdacht

Digitale Medien sind ein wichtiges Element der Verbreitung und Nutzung politischer Informationen, der politischen Koordination und Partizipation. Demgegenüber steht die Sorge, dass digitale Medien politische Polarisierung beeinflussen und zur Verbreitung von Desinformationen genutzt werden. Fake News, Bots und Filterblasen: Dies und mehr wurde in dieser Diskussionsrunde erklärt und in den Zusammenhang gesetzt. 

Meinungsmacht im digitalen Zeitalter

Neue Akteure wie etwa Facebook, YouTube oder Google gewinnen mit der Digitalisierung in der Meinungsbildung an Bedeutung. Dadurch kommt es auch zu einer Verschiebung oder veränderten Verteilung medialer Meinungsmacht. Das bidt Working Paper Meinungsmachtkontrolle und Vielfaltsmonitoring im digitalen Zeitalter reflektiert Begrifflichkeiten, die untrennbar mit der Diskussion über die Rolle sozialer Medien verbunden sind. 

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Gamification

Um Motivation, Spaß und Lernprozesse zu stärken, werden typische Elemente aus Spielen in Abläufe integriert. Darunter können Systeme fallen wie Fähigkeitenbäume, Gilden, Ranglisten oder auch Storytelling. Auch die Anwendungsbereiche variieren: Ob Marketing und Kundenbindung, Gesundheit und Sport oder auch Mitarbeitertraining, überall findet Gamification statt. Problematiken aufgrund von Manipulationspotenzialen oder fehlender Einwilligung werden diskutiert.

Metaverse

Das Konzept des Metaverse ist die Idee eines Raums jenseits der physischen Welt, einer jüngeren Definition zur Folge kann man sich diesen als kollaboratives Onlineuniversum vorstellen. Digitale Assets sollen hier mit Hilfe von Techniken wahrgenommen und ausgetauscht werden können. Eckpfeiler sind unter anderem Kryptowährungen, Blockchain, AR und VR.

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Nudging

Erkenntnisse der psychologischen und verhaltensökonomischen Forschung zeigten, dass menschliches Verhalten oftmals nicht mit Vorhersagen rationaler ökonomischer Theorien übereinstimmt. Heuristiken, mentale Abkürzungen oder Daumenregeln, ermöglichen als präferierte Grundlage zur Entscheidungsfindung schnellere Entscheidungsprozesse, sind jedoch anfällig für kognitive Verzerrungen. Nudging instrumentalisiert diese Verzerrungen, um das Verhalten von Menschen vorhersehbar zu beeinflussen.

Im Fokus

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Publikationen

Forschungsprojekte

Expertinnen und Experten

Steliyana Doseva

Wissenschaftliche Referentin Forschung, bidt

Dr. Margret Hornsteiner

Abteilungsleiterin Dialog, bidt

Jan Schillmöller

Assoziierter Forscher, bidt

Prof. Dr. Hannah Schmid-Petri

Mitglied im bidt-Direktorium | Professorin für Wissenschaftskommunikation, Universität Passau

Dr. Andreas Wenninger

Forschungskoordinator, bidt