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Unternehmensbefragung zur digitalen Transformation: strategische Bedeutung sinkt erstmals seit vier Jahren

Die Studie beleuchtet Status und Entwicklung des digitalen Wandels in Unternehmen. Dazu werden seit 2016 jährlich EntscheidungsträgerInnen deutscher Unternehmen ab einem Mindestumsatz von 250 Millionen Euro befragt.

Zwei der untersuchten Schwerpunkte sind Stellenwert und Status quo der digitalen Transformation sowie Qualifikation der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und die Unternehmenskultur. 2019 gehört die digitale Transformation nur noch bei 54 % der Unternehmen zu den Top-3-Themen, im Vergleich zu 62 % im Vorjahr und 50 % im Jahr 2017. Die Haupthemmnisse sind Mangel an qualifizierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, Zeitmangel und fehlende Erfahrung bei nutzerzentriertem Vorgehen. Auch bei der eigenen Belegschaft wird ein Qualifikationsmangel beklagt. Gerade einmal 28 % der Befragten halten ihre MitarbeiterInnen für ausreichend vorbereitet auf die bevorstehenden Änderungen. 2018 waren dies noch 38 %. Weitere untersuchte Schwerpunkte sind die Gestaltung der digitalen Transformation und der digitalen Zukunftsfähigkeit. Außerdem findet sich in der Studie ein Sonderteil zum Thema Digitalisierung des deutschen Mittelstands.