DDie Ergebnisse einer repräsentativen telefonische Befragung des Digitalverbands bitkom von 604 Unternehmen ab 20 Beschäftigten in Deutschland aus dem Jahr 2026 verdeutlichen die Rolle von Künstlicher Intelligenz (KI) als entscheidenden wirtschaftlichen Treiber für mehr Produktivität und Effizienz.
2026 nutzen 41 % der Unternehmen ab 20 Beschäftigten KI, zwei Drittel davon wollen ihre KI-Aktivitäten sogar noch weiter ausbauen, weitere 48 % planen oder diskutieren den Einsatz. Diese Zahlen stehen im starken Kontrast zum Vorjahr, in dem der Anteil der Unternehmen mit KI-Nutzung noch bei lediglich 17 % lag.
Insgesamt bewerten viele Unternehmen die eigene Digitalisierung und den KI-Einsatz positiv. Drei Viertel der KI-nutzenden Unternehmen spricht bereits von einer verbesserten Wettbewerbsposition. 93 % aller befragter Unternehmen sind überzeugt, die Digitalisierung habe ihnen eher oder sogar große Vorteile gebracht. Dennoch hat mehr als die Hälfte der Unternehmen Schwierigkeiten, die digitale Transformation auch in ihrem Unternehmen umzusetzen. 13 % sehen ihre Existenz durch die Digitalisierung gefährdet, deutlich mehr als noch 2024 mit 4 %.
Die größten Hürden stellen dabei Datenschutzanforderungen (77 %) und der Fachkräftemangel (70 %) dar. Weitere zentrale Herausforderungen sind technische Sicherheitsanforderungen (61 %), fehlende marktreife Lösungen (43 %) sowie ein unzureichender Austausch zwischen Unternehmen (31 %). Gleichzeitig erschweren interne Faktoren die Digitalisierung: vor allem fehlende Zeitressourcen (66 %), begrenzte finanzielle Mittel (48 %) und langsame Entscheidungsprozesse (40 %) spielen hier eine Rolle.


