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Überlebensrate von KI-Start-ups überdurchschnittlich hoch

Der Bericht der Förderbank Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) untersucht die Auswirkung der Coronapandemie auf die Digitalisierung des deutschen Mittelstandes. Die Daten des Berichts basieren auf dem KfW-Mittelstandspanel, welches seit 2003 repräsentative Umfragen in mittelständischen Unternehmen aller Branchen durchführt. 2021 nahmen 11.403 Betriebe am Panel teil.

Die Pandemie hat die Digitalisierung in den 3,8 Millionen mittelständischen Unternehmen vorwiegend vorangetrieben. Über ein Drittel der Befragten haben zusätzliche Digitalisierungsprojekte begonnen und etwas weniger als ein Drittel behielten ihre digitalen Vorhaben bei. Nur 6 % der Betriebe haben ihre Digitalisierungsbestrebungen verlangsamt oder ganz aufgegeben. Dabei verstärkte sich der Digitalisierungsfortschritt im Verlauf der Pandemie zusehends.

Die Hauptmotivation der Unternehmen, die Digitalisierung voranzutreiben, sei das sich verändernde Konsumverhalten ihrer Kundinnen und Kunden: 30 % der Befragten erwarten, dass sich die Nachfrage dauerhaft eher auf digitale Angebote ausrichten wird. Ein weiteres Drittel hält diese Entwicklung zumindest in Teilen für wahrscheinlich. Die „Notfall“-Digitalisierung im Zuge der Pandemie verstetige sich somit überwiegend in langfristigen Projekten.