Die Informations- und Kommunikationstechnologie-Branche (IKT) boomt, so das Ergebnis einer Studie des Leibniz-Zentrum für europäische Wirtschaftsforschung (ZEW). Die Anzahl der Erwerbstätigen in der IKT-Branche stieg im Jahr 2022 um 6 Prozentpunkte, und damit deutlich mehr, als in Vergleichsbranchen. Gleichzeitig zeichnet sich die IKT-Branche durch eine hohe Gründungs- und Innovationsrate aus. Der Umsatz der Branche stieg um 12 % auf 315 Milliarden Euro an. Das trägt maßgeblich zum überdurchschnittlichen Gesamtwachstum der Wirtschaft in Deutschland bei. Dabei wirkt die Inflation unterstützend. Zudem weist die IKT-Branche mit einer Innovatorenquote von 85 % den höchsten Wert im Vergleich zu anderen Branchen auf. Die Innovatorenquote gibt den Anteil der Unternehmen an, welche in den vergangenen drei Jahren (2019 bis 2021) mindestens ein neues Produkt oder einen neuen Prozess eingeführt haben.
Gesamtumsatz der IKT Branche auf Höchststand
Die IKT-Branche in Deutschland wächst kontinuierlich an und trägt somit besonders zum wirtschaftlichen Wachstum bei.
Zunehmender Einsatz der Blockchain-Technologie
10 % der Firmen, vor allem in der Industrie und im Dienstleistungssektor, setzen die Blockchain-Technologie ein.
Digitalbranche als Wachstumstreiber
Die deutsche IKT-Branche wächst 2025 weiter, bleibt jedoch hinter dem globalen Durchschnitt zurück.
Wahrnehmung von KI in Europa
Die Studie zeigt, dass die Nutzung und Akzeptanz von KI in europäischen Unternehmen stark zunimmt, zugleich aber zentrale Herausforderungen bleiben.
KI und Produktivität in deutschen Unternehmen
Immer mehr Unternehmen setzen auf KI-Anwendungen am Arbeitsplatz, um ihre Produktivität zu erhöhen. Entscheidend sind dabei die Qualifikationen der Mitarbeitenden.
Fachkräftemangel und Cybersicherheit
Zwischen 2019 und 2024 stieg die Zahl der Cybersecurity-Stellen stark an. Durch den starken Fachkräftemangel bleibt die Gefahr für die Cybersicherheit allerdings bestehen.
Anzahl der KI-Stellenausschreibungen stagniert
Trotz Fachkräftemangel ist die Zahl der KI-Stellen in Deutschland zwischen 2019 und 2024 kaum gewachsen.

