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Digitalkompetenzen im Mittelstand: Ein Drittel der Unternehmen kann den Bedarf nicht decken

Mittels einer Sonderbefragung im KfW-Mittelstandspanel 2018 werden Digitalkompetenzen im Mittelstand untersucht.

Die wesentlichen Ergebnisse zeigen, dass acht von zehn kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) großen Bedarf an digitalen Grundkompetenzen wie z. B. der Bedienung von Standardsoftware und digitalen Endgeräten haben. Knapp ein Viertel hat großen Bedarf an fortgeschrittenen Digitalkompetenzen wie Programmieren und statistischer Datenanalyse. Rund ein Drittel der KMU kann seinen Bedarf an Digitalkompetenzen jedoch nicht decken. Für 70 % der KMU spielt Weiterbildung eine Rolle beim Aufbau von Digitalkompetenzen. Häufig werden jedoch aus Kostengründen Weiterbildungsmaßnahmen mit begrenzter Qualifikationswirkung gewählt. Nach Ansicht des Autors werden E-Learning-Angebote aufgrund ihrer flexiblen und ortsungebunden Einsatzmöglichkeiten an Bedeutung gewinnen. Ferner sollten auch schon Kinder und Jugendliche einen Zugang zu Digitalkompetenzen erhalten.