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Auch bis 2030 wird sich die projizierte Gesamtbeschäftigung für Deutschland kaum verändern

Die Studie beleuchtet die Entwicklung der Beschäftigungslage seit 1999 in Deutschland und Bayern und entwirft Projektionen zum weiteren Verlauf bis 2030.

Sowohl in der bisherigen Entwicklung als auch in den Projektionen gibt es eine Verschiebung innerhalb der Berufe, wobei in Bayern ein stärkeres Beschäftigungswachstum beobachtet wurde und auch zukünftig erwartet wird. In Deutschland wird sich hingegen bis 2030 die projizierte Gesamtbeschäftigung für Deutschland kaum verändern. Wie schon in der Vergangenheit werden auch in Zukunft Berufe mit mittlerem Qualifikationsniveau stärker von Änderungen betroffen sein, da in diesem Bereich der Anteil der automatisierbaren Routineaufgaben besonders hoch ist. In der Studie werden darüber hinaus politische Handlungsempfehlungen aus den Ergebnissen abgeleitet. So argumentieren die Autorinnen und Autoren gegen eine Überregulierung und für ein faires Wettbewerbsumfeld sowie für eine zielgerichtete Unterstützung der Beschäftigten bei Anpassungsprozessen, u. a. durch Bildung.