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Kein tieferes Verständnis von KI bei InternetnutzerInnen in Deutschland

In Zukunft wird künstliche Intelligenz die verschiedensten Bereiche des Lebens beeinflussen. Um das vorhandene Wissen und die Bewertung von KI in der deutschen Bevölkerung zu erfassen, wurde vom bidt eine repräsentative Onlinebefragung unter erwachsenen Internetnutzerinnen und -nutzern in Deutschland durchgeführt.

Die Ergebnisse zeigen, dass ein tieferes Verständnis von KI nicht vorliegt. So geben rund drei Viertel der befragten Personen bei einer Selbsteinschätzung an, kein großes Wissen über KI zu haben. Jüngere Menschen verfügen im Vergleich zu älteren Menschen über ein besseres Verständnis über KI.

Insgesamt nehmen rund 28 % der befragten Personen KI als Chance wahr. Nur rund 20 % sehen in KI hingegen eine Gefahr. Unterschiede in der Wahrnehmung von KI lassen sich indes zwischen Geschlechtern, Altersgruppen und dem Bildungsstand der Personen, die befragt wurden, feststellen. Männer sehen KI demnach eher als Chance als Frauen. Bei Personen mit niedriger oder mittlerer formaler Bildung überwiegt die Einschätzung, dass KI eine Gefahr darstellt.

Ferner beleuchtet die Studie den internationalen Wettbewerb um KI. Deutschland wird dabei nicht als Vorreiter wahrgenommen. Als führende Nationen im Bereich KI werden deutlich häufiger China, Japan und die USA genannt. So befürchtet eine Mehrheit von 53 %, Deutschland könnte als Wirtschaftsstandort im Wettlauf um KI abgehängt werden. Die Studie leitet aus den Ergebnissen politische Empfehlungen ab.