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D21-Digital-Index: Digitale Teilhabe ist in Deutschland ungleich verteilt

Der Digital-Index der Initiative D21 erstellt ein jährliches Lagebild zu den Auswirkungen der Digitalisierung auf die Gesellschaft.

Neben der Ermittlung des Digitalisierungsgrades der deutschen Gesellschaft werden Themen wie Nachhaltigkeit, Demokratie und Digitalkompetenzen im Rahmen der Digitalisierung untersucht.

Ergebnis: Die deutsche Gesellschaft wird zunehmend digitaler. Der Digitalisierungsgrad steigt von 61 Punkten in 2020/21 auf 63 in 2021/2022 von 100 möglichen Punkten. Der Digitalisierungsgrad wird aus dem Mittel seiner vier Hauptkomponenten errechnet, nämlich dem digitalen Zugang, der digitalen Kompetenzen, der Nutzung digitaler Dienste und der Offenheit gegenüber solcher. Dabei ist der Zugang mit einer Punktewertung von 82 von 100 Punkten die stärkste Kategorie, gefolgt von den Digitalkompetenzen mit 57 Punkten. Die Bereiche Nutzung und Offenheit erreichen jeweils nur 51 von 100 Punkten.

Gerade im Bereich der digitalen Teilhabe und der Digitalkompetenzen zeichnen sich gesellschaftliche Spaltungen ab. So zeigten Menschen mit höherer Bildung deutlich bessere Digitalkompetenzen als weniger gebildete Personen. Ebenfalls seien alle Beteiligten, die der Generation „Baby Boomer“ und älteren angehören, weniger digital befähigt als jede Generation ab „Generation X“ und jünger. Ebene jene weniger gebildeten und/oder älteren Bevölkerungsschichten profitierten nach eigener Ansicht bedeutend weniger häufig von der Digitalisierung im Ganzen.