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Dr. Roland A. Stürz bidt
Ulrike Mendel bidt
Antonia Schlude bidt

Die elfte Homeoffice-Befragung des bidt (23.02.-09.03.2026) gibt einen Überblick über den aktuellen Stand der Nutzung sowie zu Einstellungen der internetnutzenden Erwerbstätigen zum Thema Homeoffice. Eine internationale Vergleichserhebung (28.01.-02.03.2026) zeigt zudem, wo Deutschland bei der Homeoffice-Nutzung im internationalen Vergleich rangiert.

Homeoffice Anfang 2026

In der elften Befragung des Bayerischen Forschungsinstituts für Digitale Transformation (bidt) im Rahmen des Forschungsprojekts Verbreitung und Akzeptanz von Homeoffice in Deutschland wird die Verbreitung von Homeoffice Anfang 2026 untersucht. Dazu wurden vom 23. Februar bis 9. März 2026 insgesamt 2.106 internetnutzende volljährige Erwerbstätige im Auftrag des bidt von dem Marktforschungsinstitut Reppublika Research & Analytics quotiert nach Geschlecht, Alter, Bildung sowie Nielsengebieten online befragt. Die Ergebnisse wurden zusätzlich repräsentativ für internetnutzende Erwerbstätige nach Geschlecht, Alter, Bildung sowie Nielsengebieten gewichtet. Neben Fragen zum Nutzungsverhalten wurden auch Einstellungen zum Thema Homeoffice erhoben, wie zum Beispiel Gründe für die Arbeit beim Arbeitgeber vor Ort oder im Homeoffice sowie Einschätzungen zum finanziellen Wert von Homeoffice. Zusätzlich zu den hier erhobenen Daten werden Ergebnisse aus dem bidt-Digitalbarometer.international 2026, mit repräsentativen Onlinebefragungen von jeweils zwischen 474 und 738 Erwerbstätigen in Frankreich, Italien, Spanien, Finnland, dem Vereinigten Königreich, den USA, China und Taiwan, zum Nutzungsverhalten im internationalen Vergleich gezeigt. Diese Befragung fand vom 28. Januar bis zum 02. März 2026 statt.

Das Wichtigste in Kürze

Die Homeoffice-Nutzung ist im Vergleich zu Oktober 2024 wieder leicht gestiegen und liegt etwas über dem Niveau zu Beginn der Coronapandemie. Der Anteil derjenigen, die mit ihrer Situation im Homeoffice zufrieden sind, ist weiterhin sehr hoch.

Auch wenn teilweise der Wunsch der Beschäftigten nach Homeoffice-Nutzung und die entsprechende Erlaubnis der Arbeitgeber voneinander abweichen, wird im Großen und Ganzen so viel Arbeitszeit im Homeoffice verbracht, wie es sich die Erwerbstätigen, deren Tätigkeiten dies zulassen, auch wünschen. Entsprechend groß ist die Zufriedenheit mit dem Homeoffice-Angebot der Arbeitgeber.

Weniger als die Hälfte der Homeoffice-Nutzenden wäre gegen eine Erhöhung ihres Gehalts dazu bereit, gänzlich auf die Nutzung von Homeoffice zu verzichten. Wobei die Bereitschaft zum Verzicht gegen Geld mit häufigerer Nutzung abnimmt.

Für einen weiteren Tag Homeoffice auf Gehalt zu verzichten kann sich etwa ein Drittel der Erwerbstätigen vorstellen, die weniger Arbeitszeit im Homeoffice arbeiten, als es ihnen ihre Tätigkeiten erlauben würden.

Sowohl bei der Verbreitung von Homeoffice, als auch beim Anteil der im Homeoffice gearbeiteten Arbeitszeit liegt Deutschland im internationalen Vergleich zu acht weiteren Ländern im oberen Mittelfeld.