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Verbreitung und Akzeptanz von Homeoffice in Deutschland 

Die Digitalisierung stellt eine wesentliche Voraussetzung für neue flexible Arbeitsmodelle und mobile Arbeitsformen wie Homeoffice dar. Die deutsche Arbeitswelt zeichnete sich jedoch lange durch eine ausgeprägte Präsenzkultur aus. Während der Coronapandemie gewann die Nutzung von Homeoffice schlagartig an Bedeutung und behält auch nach der Pandemie ihre Relevanz bei. In diesem Kontext beleuchtet das bidt die Verbreitung und Akzeptanz von Homeoffice in Deutschland.

Projektbeschreibung

Das bidt führte bisher neun repräsentative Kurzbefragungen Ende März 2020, Mitte Juni 2020, Anfang Februar 2021, im Mai 2021, im September/Oktober 2021, im März, im Juni und im Oktober 2022 sowie im September 2023 unter erwachsenen Internetnutzerinnen und -nutzern in Deutschland durch.

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Ende 2023 nahm die Homeoffice-Nutzung unter erwerbstätigen Internetnutzerinnen und -nutzern im Vergleich zu Oktober 2022 deutlich ab. Mit insgesamt 48 % Homeoffice-Nutzenden kam es zu einem Nutzungsrückgang von sieben Prozentpunkten. Die aktuelle Befragung zeigt, dass mit Ende der coronabedingten Maßnahmen nun deutlich mehr befragte Erwerbstätige wieder häufiger zu ihrem Arbeitsplatz im Unternehmen zurückkehren.

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Die Zufriedenheit mit der eigenen Situation im Homeoffice war zu allen Zeitpunkten sehr hoch. Im September 2023 erreichten die Zufriedenheitswerte den bisherigen Höchststand. So sind 92 % der befragten Homeoffice-Nutzenden eher oder sehr zufrieden mit der eigenen Situation im Homeoffice. Die geringste Zufriedenheit herrschte nach Einführung der Homeoffice-Pflicht im Februar 2021.

Projektteam

Antonia Schlude

Wissenschaftliche Referentin Think Tank, bidt

Dr. Roland A. Stürz

Abteilungsleiter Think Tank, bidt

Dr. Micha Fischer

ehem. Wissenschaftlicher Referent Think Tank, bidt

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