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Verdopplung der Homeoffice-Arbeitsplätze

Die Studie untersucht die Homeoffice-Situation von Unternehmen in Deutschland und wie sich diese auf die IT-Sicherheit auswirkt. Zudem wird der Stand der Digitalisierung in den Blick genommen. Es zeigt sich, dass sich die Arbeitswelt durch die Coronapandemie nachhaltig verändert hat. So verdoppelte sich die Zahl der Homeoffice-Arbeitsplätze, und auch nach der Coronapandemie wollen 58 % der Unternehmen ihre Homeoffice-Angebote aufrecht erhalten oder sogar ausweiten.

Durch die Pandemie nahm die Digitalisierung insgesamt zu. So gaben ein Drittel der Kleinunternehmen (11 bis 50 Mitarbeiter) und zwei Drittel der Großunternehmen (über 250 Mitarbeiter) an, die Pandemie als Digitalisierungsturbo wahrzunehmen. Digitalisierungsprojekte wurden zeitlich vorgezogen, neu geplant und implementiert. Vor allem IT-Lösungen, die die Arbeit im Homeoffice erleichtern, wurden eingeführt. Dazu zählen Videokonferenzsysteme oder Messengerdienste. Je mehr Beschäftigte eines Unternehmens im Homeoffice arbeiten, desto besser fallen die Noten für die Digitalisierung des Unternehmens aus.

Aspekte der Cybersicherheit werden dabei jedoch nur von gut der Hälfte der Unternehmen von Anfang an mitgedacht. Die Studie empfiehlt abschließend Maßnahmen zur Prävention vor Cyberangriffen.