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Ambivalenter Blick auf den Einfluss der Digitalisierung auf Herausforderungen des Berufslebens

Der seit 2013 erhobene D21 Digital-Index steigt auf mittlerweile 58 von 100 Punkten (+ 3 Punkte gegenüber dem Vorjahr). Der Zuwachs gründet auf einem Plus in allen vier Teilbereichen: „Zugang zum Internet“, „Nutzungsverhalten“, „Kompetenz“ und „Offenheit“.

Trotzdem müssen noch 18 % der Bevölkerung als „Digital Abseitsstehende“ bezeichnet werden. Diese Gruppe zeichnet sich u. a. durch keine oder nur minimale Nutzung digitaler Hilfsmittel, gleichzeitig aber auch durch eine geringe Kompetenz und wenig Interesse aus. Hierzu zählen hauptsächlich ältere und niedriggebildete Personen.

Neben den vier Teilbereichen des Digital-Index und den verschiedenen Nutzertypen beleuchtet die Studie in diesem Jahr auch die digitale Selbstbestimmtheit und digitales Arbeiten als Schwerpunktthemen.

Die Bevölkerung erkennt sowohl positive wie auch negative Folgen der Digitalisierung auf die kommenden Herausforderungen im Berufsleben. Positiv wird der Einfluss der Digitalisierung u. a. auf die Vereinbarkeit von Berufs- und Privatleben, die Konkurrenzfähigkeit des deutschen Bildungssystems, sowie die zunehmende Automatisierung wahrgenommen.

Auf die aus Sicht der befragten Personen größten Herausforderungen – den Verlust von Arbeitsplätzen, den Wegfall von Tätigkeiten und den Fachkräftemangel – wird ein negativer Einfluss der Digitalisierung befürchtet.