Der Index setzt sich aus einem gewichteten Durchschnitt der drei Dimensionen „Online Service Index“, „Telecommunications Service Index“ sowie „Human Capital Index“ zusammen. Der „Online Service Index“ bildet sich aus erhobenen Daten zu den Behörden-Webseiten und -Angeboten in einem Staat. Der „Telecommunications Service Index“ wird aus vier Einzel-Indikatoren gebildet, welche die Qualität und die Entwicklung der Telekommunikationsinfrastruktur erfassen. Der „Human Capital Index“ setzt sich aus vier Einzel-Indikatoren zusammen, welche den Bildungsstand in der jeweiligen Nation betrachten. Der Index wurde im Jahr 2001 erstmals erstellt und erscheint seitdem alle zwei Jahre.
Die Indexwerte des E-Government Development Index variieren zwischen 0 und 1 und drücken die Leistung der Länder in den drei Subindizes jeweils im Verhältnis zueinander aus. Die Punktzahlen bewegen sich entsprechend nicht auf einer festgelegten Skala, sondern gehen einer relativen Logik nach, bei der ein Land theoretisch dann eine Gesamtpunktzahl von 1 erreichen könnte, wenn es in jedem Subindex das beste Ergebnis erreicht. Im Jahr 2024 führte Dänemark mit einem Wert von 0,98 zum vierten Mal in Folge das Ranking an. Deutschland hingegen konnte seine Leistung von 0,85 im Jahr 2020 auf 0,94 im Jahr 2024 zuletzt stark verbessern und belegt damit im internationalen Ranking aktuell Platz 12.




