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Forschung zur nachhaltigen KI steht noch am Anfang

Das Weißpapier der Arbeitsgruppe Geschäftsmodellinnovationen der Plattform Lernende System der Deutschen Akademie der Technikwissenschaften (acatech) untersucht nachhaltige Geschäftsmodelle mit künstlicher Intelligenz (KI). Hierzu werden unter anderem Praxisbeispiele und Forschungsprojekte zu verschiedenen Anwendungsbereichen vorgestellt.

Die Nachhaltigkeitsforschung zu KI stehe noch relativ am Anfang, doch zeigten einige Studien bereits das große KI-Potenzial für mehr Nachhaltigkeit. KI könne unter anderem dazu beitragen, Material, Energie und Zeit einzusparen. Gleichzeitig diene sie der verbesserten Informationsverarbeitung und so der nachhaltigen Entscheidungsfindung.

KI-Technologien sind jedoch sehr energieintensiv. Um mit KI Nachhaltigkeit zu mehren, müssten demnach die ökologischen Kosten von KI-Technologien mit deren Nutzen abgewogen werden. Bei KI seien besonders Rückkopplungseffekte problematisch, die dazu führen, dass KI besonders dann zur Energieeinsparung beitragen könne, wenn durch die fortschreitende Digitalisierung bedeutend mehr Energie verbraucht werde.

Um die ökologischen Kosten von KI zu reduzieren, müsse eine höhere Hardware-Effizienz erreicht werden. Wertschöpfungsketten müssten geschlossen werden, um Ressourcenverlusten entgegen zu wirken. KI-Systeme müssten zudem länger im Einsatz bleiben, um beispielsweise den hohen Energieverbrauch neuer Trainings zu reduzieren.