Im Rahmen der Tagung sind Forschende aus wissenschaftlichen Einrichtungen, Lehrkräfte sowie weitere Praktikerinnen und Praktiker eingeladen, theoretische, empirische und praxisorientierte Beiträge einzureichen.
+++ Einreichungsfrist verlängert bis zum 15. März 2026 +++
Künstliche Intelligenz (KI) verändert die Gegenwart und Zukunft demokratischer Gesellschaften in rasantem Tempo. Mit der zunehmenden Verbreitung generativer Modelle, automatisierter Entscheidungsprozesse und algorithmischer Informationssysteme entstehen neue Formen politischer Kommunikation – und mit ihnen viele neue Herausforderungen für Demokratien. Dazu gehören manipulative Informationspraktiken, die beschleunigte und verstärkte Verbreitung digitaler Desinformation, neue (digitale) Öffentlichkeiten sowie eine Verschiebung institutioneller Machtverhältnisse durch datengetriebene Technologien. Gleichzeitig eröffnen KI-Systeme neue Wege (politischer) Partizipation, gemeinsamer Wissensverarbeitung und kollektiver Problemlösung, die u.a. für Demokratiebildung fruchtbar gemacht werden können.
Geplante Panels
- Resilienz in der digitalen Gesellschaft
- Angriffe auf Demokratie in digitalen Räumen
- Bildung als Resilienzressource in schulischen und außerschulischen Kontexten
- Offenes Panel
Im Rahmen der Tagung „Demokratische Resilienz im Zeitalter Künstlicher Intelligenz“ sind Forschende aus wissenschaftlichen Einrichtungen, Lehrkräfte sowie weitere Praktiker*innen eingeladen, theoretische, empirische und praxisorientierte Beiträge einzureichen. Besonders willkommen sind auch Beiträge, die sich aus einer interdisziplinären Perspektive mit dem Tagungsthema befassen. Gesucht werden auch Beiträge, die politikwissenschaftliche oder politikdidaktische Fragestellungen aufgreifen oder im Bereich der angewandten Technologie-Forschung verortet sind. Ebenso von Interesse sind Arbeiten zu schulischen und außerschulischen Bildungskontexten. Demokratietheoretische, -empirische und -praktische Beiträge, die sich mit dem Zusammenhang von Resilienz und Künstlicher Intelligenz befassen, sind ausdrücklich erwünscht.
Einreichungsfrist: 15.03.2026
Die Tagung wird vom Arbeitskreis Digitalisierung und Politik der Deutschen Vereinigung für Politikwissenschaften (DVPW) in Kooperation mit dem bidt veranstaltet.

