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Verbreitung und Akzeptanz von Homeoffice in Deutschland 

Die Digitalisierung stellt eine wesentliche Voraussetzung für neue flexible Arbeitsmodelle und mobile Arbeitsformen wie Homeoffice dar. Die deutsche Arbeitswelt zeichnete sich jedoch lange durch eine ausgeprägte Präsenzkultur aus. Während der Coronapandemie gewann die Nutzung von Homeoffice schlagartig an Bedeutung und behält auch nach der Pandemie ihre Relevanz. In diesem Kontext beleuchtet das bidt die Verbreitung und Akzeptanz von Homeoffice in Deutschland.

Projektbeschreibung

Das bidt führte bisher elf repräsentative Kurzbefragungen Ende März und Mitte Juni 2020, Anfang Februar, im Mai und im September/Oktober 2021, im März, Juni und im Oktober 2022, im September 2023, Oktober 2024 sowie im Februar/März 2026 unter erwachsenen Internetnutzerinnen und -nutzern in Deutschland durch.

Im Oktober 2024 nahm die Homeoffice-Nutzung unter erwerbstätigen Internetnutzerinnen und -nutzern im Vergleich zum Vorjahr weiter ab und erreichte einen Tiefpunkt. Mit insgesamt 39 % Homeoffice-Nutzenden kam es damals zu einem Nutzungsrückgang von neun Prozentpunkten. Die aktuelle Befragung aus dem Jahr 2026 bildet nun einen gegenläufigen Trend ab. Seit Ende 2024 kehren deutlich mehr befragte Erwerbstätige wieder zu ihrem Arbeitsplatz Zuhause zurück. So nutzen 2026 45% der Erwerbstätigen mindestens ab und zu Homeoffice.

Die Zufriedenheit mit der eigenen Homeoffice-Situation war zu allen Erhebungszeitpunkten auf einem sehr hohen Niveau. Ihren bisherigen Höchststand erreichte sie im Oktober 2024, als 95 % der befragten Homeoffice-Nutzenden angaben, eher oder sehr zufrieden zu sein. Im Jahr 2026 bleibt dieser Wert mit 94 % nahezu unverändert hoch. Es zeigt sich jedoch eine leichte Verschiebung. So ging der Anteil der sehr Zufriedenen von 58 % (2024) auf 51 % (2026) zurück, während der Anteil der eher Zufriedenen im gleichen Zeitraum von 37 % auf 43 % anstieg. Die geringste Zufriedenheit herrschte nach Einführung der Homeoffice-Pflicht im Februar 2021.

Projektteam

Antonia Schlude

Wissenschaftliche Referentin Daten & Monitoring, bidt

Dr. Roland A. Stürz

Abteilungsleiter Daten & Monitoring, bidt

Christian Stumpf

Wissenschaftlicher Referent Daten & Monitoring, bidt

Ulrike Mendel

Wissenschaftliche Referentin Daten & Monitoring, bidt

Ehemalige

Dr. Mara Schwind

ehem. Wissenschaftliche Referentin Daten & Monitoring, bidt

Dr. Micha Fischer

ehem. Wissenschaftlicher Referent Daten & Monitoring, bidt

Publikationen

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