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Konsortialprojekte

Förderung von interdisziplinären wissenschaftlichen Vorhaben

interdisziplinäre wissenschaftliche Teams
Personalkosten, Sachmittel, Infrastrukturkosten
jährlich
3 Jahre

Wir fördern fächerübergreifende Forschungsprojekte im Bereich Digitalisierung.

Das bidt trägt dazu bei, die Entwicklungen und Herausforderungen des digitalen Wandels besser zu verstehen. Damit liefert es die Grundlagen, um die Zukunft mit der Gesellschaft verantwortungsvoll und gemeinwohlorientiert zu gestalten.

Die Themen und Herausforderungen der digitalen Transformation betreffen verschiedene wissenschaftliche Disziplinen und können nur in fächerübergreifender Kooperation sinnvoll bearbeitet werden. Daher verfolgt das bidt einen konsequent interdisziplinären Ansatz, der in dieser Form einzigartig ist in Deutschland.

Geförderte interdisziplinäre Konsortialprojekte werden in der Regel von drei akademischen Partnerinnen und Partnern über drei Jahre bearbeitet. Dafür stellt das bidt auf Antrag Projektmittel für Personalkosten, Sachmittel und Infrastrukturkosten zur Verfügung.

Die Projektbeteiligten sind am Standort ihrer Institution tätig, tauschen sich aber in regelmäßigen Abständen am bidt über ihre Forschungsaktivitäten und deren Ergebnisse aus. Damit folgt das bidt einem agilen Arbeitsansatz. Für die Konsortialprojekte bedeutet dies, dass die Ergebnisse im Rahmen von Sprint Reviews vorgestellt und diskutiert werden.

Nächste Bewerbungsfrist ab 2023

Geförderte Forschungsfelder

Mit der Ausschreibung möchte das bidt Forschungsvorhaben zu den folgenden Forschungsfeldern fördern und bittet um die Einreichung entsprechender Projektanträge:

  • Staat, Regulierung und Infrastruktur
  • Kommunikation, Gesellschaft und Partizipation
  • Wirtschaft und Arbeitswelt

Es werden ausdrücklich auch Vorschläge erbeten, bei denen besonders hohe wissenschaftliche Erträge zu erwarten sind, selbst wenn dies mit einem hohen Risiko einhergeht (High Risk – High Gain).

Informationen
Antragsberechtigung

Antragsberechtigt sind Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, die eine abgeschlossene Promotion nachweisen können.

  • Diese müssen unterschiedlichen wissenschaftlichen Disziplinen angehören, wie sie typischerweise zur Abgrenzung von Fakultäten verwendet werden.
  • Eine/r der Antragstellenden soll einen direkten Bezug zur Technik haben, d. h. aus der Informatik, der Wirtschaftsinformatik, der Elektrotechnik oder vergleichbaren Disziplinen kommen.
  • Die Antragstellerinnen und Antragsteller sowie deren über das Projekt geförderte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter müssen eine konkrete Anbindung an eine wissenschaftliche Einrichtung mit Sitz in Bayern nachweisen.
  • Die Konsortialleitung sollte von besonders erfahrenen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern übernommen werden.
Förderung

Finanziert werden die Kosten für wissenschaftliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Antragstellerinnen und Antragsteller. Zudem können Sachmittel (z. B. für Reisen, Veranstaltungen und wissenschaftliche Hilfskräfte) und eine Kostenpauschale für die Nutzung der Infrastruktur an der Institution der Antragstellerinnen und Antragsteller in Ansatz gebracht werden.

Personalkosten

  • Der zuwendungsfähige Beschäftigungsumfang der wissenschaftlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter pro Konsortialpartnerin oder -partner bei Promovierten beträgt maximal 100 Prozent, bei Nichtpromovierten maximal 75 Prozent eines Vollzeitäquivalents.

Sachmittel und Infrastrukturpauschale

  • Im Antrag können die Sachmittel und die Infrastrukturpauschale jeweils in Höhe von maximal 20 Prozent der Personalkosten angesetzt werden.
  • Zahlungen erfolgen nur für tatsächlich im Projektzeitraum angefallene Kosten, die Infrastrukturpauschale wird in Höhe von 20 Prozent der tatsächlichen Personalkosten geleistet.

Externe Expertinnen und Experten

  • Ergänzend kann eine internationale Expertin oder ein internationaler Experte in das Projekt eingebunden werden.
  • Für deren/dessen Engagement und anfallende Spesen können pro Jahr pauschal bis zu 15.000 Euro angesetzt werden.

Detaillierte Informationen finden Sie in der Ausschreibung.

Auswahlverfahren und Bewilligung

Das Auswahlverfahren erfolgt zweistufig.

In der ersten Stufe sind eine Projektskizze sowie die Lebensläufe aller Antragstellerinnen und Antragsteller einzureichen. Das bidt-Direktorium entscheidet daraufhin, welche Antragstellerinnen und Antragsteller für die zweite Stufe zugelassen werden und einen Vollantrag einreichen können.

Erste Stufe: Projektskizze

Die Projektskizze für ein Konsortialprojekt soll vier Seiten – in deutscher oder englischer Sprache – umfassen und folgende Aspekte abdecken:

  • Thema
  • Antragstellerin/Antragsteller inkl. Institution
  • Kontext und Problem inkl. Bezug zu den in der Ausschreibung aufgezeigten Forschungsfeldern bzw. Themenschwerpunkten
  • Lösungsideen, Lösungsansatz und erwarteter Output
  • erwarteter wissenschaftlicher und gesellschaftlicher Beitrag
  • Einbindung der Öffentlichkeit oder von Stakeholdergruppen zur Förderung des Austauschs von Forschung und Gesellschaft
  • Rolle der Antragstellerin/des Antragstellers und Mehrwert im interdisziplinären Verbund
  • gegebenenfalls Ausweis der eingebundenen internationalen Expertin/des Experten
  • Stellenbesetzung für alle Konsortialpartnerinnen und -partner (Zeitraum, Anzahl und Wertigkeit der Stellen)

Zusätzlich sind die Lebensläufe aller Antragstellerinnen und Antragsteller einzureichen (eine Seite pro Antragstellerin oder Antragsteller).

Detaillierte Informationen finden Sie in der Ausschreibung.

Bewerbung

20. Juni 2022: Frist für Projektskizzen und Lebensläufe (erste Stufe)

Bitte senden Sie das Bewerbungsformular elektronisch ausgefüllt als eine PDF-Datei sowie die Projektskizze und Lebensläufe zusammen als eine weitere PDF-Datei an forschung@bidt.digital.

14. Juli 2022: Mitteilung über die Zulassung zur zweiten Stufe

12. September 2022: Frist für Vollanträge (zweite Stufe)

Mitte November 2022: Mitteilung über die Bewilligung

erstes Quartal 2023: Projektstart

Ansprechpartner

Michael Stehling

Forschungskoordinator, bidt

Dr. Andreas Wenninger

Forschungskoordinator, bidt

Dr. Andreas Hummler

Forschungskoordinator, bidt