Wie gestalten wir Arbeit für die Zukunft? Welche Zukunft können wir uns vorstellen? Was lässt sich heute erreichen für Fairness, Solidarität und gute Arbeit von morgen? Auf einem Panel diskutiert Bruno Albert vom bidt.
Eine Vielzahl von geradezu gegensätzlichen Vorstellungen über die Verknüpfung von Mensch und KI prägen die Debatte zur Zukunft der Arbeit. Diese reichen von weitgehend positiven Szenarien bis hin zu pessimistischen Szenarien, in denen KI zu einer weitreichenden Automatisierung eingesetzt wird und so zum massiven Wegfall von Arbeitsplätzen führt. Schon heute werden solche möglichen Zukünfte insbesondere durch die Ideen und Tools der großen US-amerikanischen Big-Tech-Unternehmen geprägt. In der Session werden wir zwei Studien vorstellen und die Frage diskutieren, wie Wünsche und Ideen zur Mensch-Maschine-Interaktion zwischen Big-Tech, Bevölkerung und Betrieben zirkulieren, in Widerspruch treten und welche Machtverhältnisse sich entwickelt haben.
15.09.2026 | 09:30-10:15 Uhr
Wem gehört die Zukunft der Arbeit: Mensch oder Maschine?
mit Bruno Albert, bidt; Stephan Bohn, Alexander von Humboldt Institut für Internet und Gesellschaft; Georg von Richthofen, Alexander von Humboldt Institut für Internet und Gesellschaft; Dorothea Katharina Ritter, ver.di Bundesfachgruppe IKT/ Tarifpolitische Grundsatzabteilung IKT und Manuel Nicklich, Freie Universität Berlin
Die LABOR.A® ist die hybride Konferenz zur Arbeit der Zukunft der Hans-Böckler-Stiftung. Auf sieben parallelen Bühnen und in 42 Programmpunkten werde gemeinsam Zukunftsfragen diskutiert! Die Speakerinnen und Speaker teilen wissenschaftliche Expertise und praktische Erfahrung zu Künstlicher Intelligenz und Solidarität, zu Gewalt, Hitze, Widerstand, zu Vielfalt, zu menschlicher Kreativität, Geld und Solidarität und zu den Machtfragen der Arbeitswelt.
Das Motto: HUMAN.

