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24. März 2021
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Ethisches Design von Software und Künstlicher Intelligenz

Für das Frühjahr 2021 hat die Europäische Kommission angekündigt, aufbauend auf ihrem Weißbuch für Künstliche Intelligenz, Vorschläge zur Regulierung von Künstlicher Intelligenz vorzulegen. Die Kommission will damit die Entwicklung ethischer und vertrauenswürdiger KI in der EU befördern. Diese Veranstaltung möchte die Ansätze des Projekts „Ethik in der agilen Softwareentwicklung“ in den Diskurs auf EU-Ebene einführen und verschiedene Ebenen, wie Perspektiven dazu in Austausch bringen.


Da Softwaretechnologie und insbesondere KI eine immer größere Rolle in unserem Leben spielen, ist der Wunsch nach vertrauenswürdigen Technologien, die mit unseren ethischen Grundsätzen im Einklang stehen, allgegenwärtig. Doch was bedeutet „ethische Software “ oder „ethische KI“ in der Praxis?

Diese Veranstaltung möchte den Ansatz einer pragmatischen und kohärentistischen Technikethik vor dem Hintergrund eines digitalen Humanismus und seine Konkretisierung im bidt-Projekt „Ethik in der agilen Softwareentwicklung“ in den Diskurs auf EU-Ebene einführen und den interdisziplinären Austausch darüber zwischen Philosophie, Informatik, Politik und Wirtschaft auf regionaler wie auch europäischer Ebene befördern.

Programm

  • Moderation: Lina Rusch, Redakteurin vom Dienst, Tagesspiegel Background Digitalisierung & KI
  • Grußwort: Judith Gerlach, Staatsministerin für Digitales, MdL
  • Keynote „Engineering Responsibility“: Prof. Dr. Alexander Pretschner, Software & Systems Engineering, TU München / Vorsitzender des bidt-Direktoriums und Prof. Dr. Dr. h.c. Julian Nida-Rümelin, Staatsminister a.D., Philosophie und politische Theorie, LMU München / Mitglied des bidt-Direktorium
  • Moderierte Diskussion und Fragen aus dem Publikum: Dr. Nils Hullen, Program Director Global Privacy Policy, IBM; Renate Nikolay, Kabinettschefin der Vizepräsidentin Věra Jourová, EU-Kommission; Axel Voss, MdEP, Mitglied im Sonderausschuss zu künstlicher Intelligenz im digitalen Zeitalter des Europäischen Parlaments; Prof. Dr. Alexander Pretschner und Prof. Dr. Dr. h. c. Julian Nida-Rümelin