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Determinanten der Datenpreisgabe am digitalen Arbeitsplatz

Im Rahmen der Forschungsfrage „Welche Faktoren bestimmen die Bereitschaft von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern zur Preisgabe ihrer persönlichen Daten am digitalen Arbeitsplatz?“ untersucht dieses Forschungsprojekt die Determinanten der Datenpreisgabe am digitalen Arbeitsplatz. Ziel ist es, ein tiefgreifendes Verständnis darüber zu entwickeln, wie unterschiedliche Faktoren der digitalen Arbeit die Bereitschaft zur Datenpreisgabe beeinflussen.

Projektbeschreibung

Inwiefern beeinflussen Monitoringpraktiken und individuelle Verhaltensmuster wie Egoismus und Altruismus die Bereitschaft von Mitarbeitenden, ihre persönlichen Daten in einem digitalisierten Arbeitsumfeld preiszugeben? Welche Rolle spielen dabei die Unternehmenspolitik und der regulatorische Rahmen? Die Nutzung digitaler Services in Unternehmen ist eng mit der Generierung und Nutzung von Arbeitnehmer:innendaten verknüpft. Besonders die zunehmende Implementierung von KI-Tools am Arbeitsplatz hat zu einer beispiellosen Datenproduktion geführt. Diese Daten können für Unternehmen von enormem Nutzen sein, da sie beispielsweise zu gesteigerter Produktivität beitragen können. Jedoch bringt diese Entwicklung auch Herausforderungen mit sich. Die Generierung von Daten führt zu einer erhöhten Transparenz der Arbeitnehmer:innen, was wiederum Bedenken hinsichtlich der Privatsphäre auslösen und zu einer reduzierten Bereitschaft zur Datenpreisgabe führen kann. Dabei ist gerade die Bereitschaft der Arbeitnehmer:innen, ihre Daten zu teilen, eine grundlegende Voraussetzung für eine erfolgreiche Digitalisierung am Arbeitsplatz.

Im Rahmen der Forschungsfrage „Welche Faktoren bestimmen die Bereitschaft von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern zur Preisgabe ihrer persönlichen Daten am digitalen Arbeitsplatz?“ untersucht dieses Forschungsprojekt die Determinanten der Datenpreisgabe am digitalen Arbeitsplatz. Im Rahmen des Projekts soll so ein tiefgreifendes Verständnis darüber entwickelt werden, welche Faktoren die Bereitschaft zur Datenpreisgabe von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern beeinflussen.

Das Ziel des Projekts ist es, neue Einsichten in die komplexen Dynamiken der Datenpreisgabe am digitalen Arbeitsplatz zu gewinnen. Die Ergebnisse sollen Unternehmen dabei unterstützen, effektive Strategien für das Datenmanagement und die Mitarbeiterführung in der digitalisierten Arbeitswelt zu entwickeln. Zudem liefert das Projekt wertvolle Einblicke in aktuelle Fragen der digitalen Arbeitswelt, wie beispielsweise den Umgang mit Monitoringtechnologien und die Balance zwischen individuellen und unternehmerischen Interessen. Diese Erkenntnisse sind entscheidend, um das Vertrauen in digitale Technologien zu fördern und eine positive Arbeitsumgebung in der zunehmend digitalisierten Arbeitswelt zu gewährleisten.

Projektteam

Dr. Mena Teebken

Wissenschaftliche Referentin Forschung, bidt

Prof. Dr. Thomas Hess

Mitglied im bidt-Direktorium | Professor für Wirtschaftsinformatik und Betriebswirtschaftslehre, Ludwig-Maximilians-Universität München

Prof. Dr. Alexander Pretschner

Vorsitzender im bidt-Direktorium und Mitglied im Geschäftsleitenden Ausschuss | Professor für Software & Systems Engineering, Technische Universität München & Vorsitzender des wissenschaftlichen Direktoriums, fortiss