Digital Changemaker

Prof. Dr. Klaus Diepold, Technische Universität München

Durch das “Digital Changemaker Program” durchbrechen wir die Silos der einzelnen Studiengänge, ermöglichen die Entwicklung von Digitalkompetenzen durch Peer-Learning zwischen den Disziplinen, bringen praxisrelevante Probleme in den Klassenraum, und fördern die Entstehung von gesellschaftsverträglichen Digitalisierungskonzepten für die teilnehmenden Projektpartner.

Das “Digital Changemaker Program” bringt Studierende gesellschaftswissenschaftlicher, technischer und betriebswissenschaftlicher Fächer zusammen, um nutzungsorientierte Digitalisierungskonzepte für diese Unternehmen zu entwickeln. Pro Semester findet ein Kurs mit bis zu 50 Teilnehmern in Kollaboration mit drei Projektpartnern statt. Als Projektpartner treten dabei kleine / mittelständische Unternehmen und gemeinnützige Organisationen auf, welche einen Digitalisierungsbedarf bei sich erkennen. Das Programm gliedert sich in drei Phasen: Research, Problem-Immersion und Ideation.

In der Research Phase betrachten die Studierenden die Industrie des Projektpartners und identifizieren treibende technologische, soziale und ökonomische Trends mit Praxisrelevanz in den nächsten fünf Jahre. In der Problem-Immersion-Phase evaluieren die Studierenden mit nutzerzentrierten Methoden den Problemkontext des Projektpartners, identifizieren Aspekte, die durch Digitalisierung verbessert werden können und erarbeiten technologiebasierte Lösungsansätze. Die Ideation Phase dient schließlich dazu eine ausgewählte Lösung zu konkretisieren und einen Umsetzungsplan zu erstellen. Interdisziplinäre Zusammenarbeit ist ein Kernelement für den Erfolg der Projekte, da die Studierenden ihr komplementäres Wissen aus den Hauptstudiengängen zur Lösung eines echten Problems anwenden.