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Ein Viertel der Beschäftigten ist durch Digitalisierung des Arbeitsplatzes zusätzlich belastet

Die alle zwei Jahre durchgeführte EY-Jobstudie untersucht die Zufriedenheit und Ängste der Angestellten in Deutschland. Besonderer Schwerpunkt der Ausgabe von 2021 ist die Digitalisierung im Zuge der Coronapandemie. Bei über einem Drittel der Befragten haben neue Technologien bereits Teile ihrer Arbeit ersetzt. Dies trifft vor allem die Banken- und Versicherungsbranche. Daher sind es auch Bankangestellte, die neben Beschäftigten der Automobilindustrie in Anbetracht der Digitalisierung die größten Sorgen um ihren eigenen Job haben.

Ein Fünftel aller Angestellten im Bank- und Automobilgewerbe fürchtet um den eigenen Arbeitsplatz und um den Fortbestand des eigenen Berufs im Verlauf der Digitalisierung.

Für ein Viertel der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer wirkt die Digitalisierung belastend auf den Arbeitsalltag. Nur 7 % fühlen sich dadurch entlastet. Die Pandemie wirkte dabei als Beschleuniger: Für 27 % der Beschäftigten verstärkte sich im Zuge von Corona der Einfluss der Digitalisierung auf ihr Arbeitsumfeld. Für 33 % hatte die Pandemie zumindest einen leichten Effekt auf die Digitalisierung ihres Berufs.