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Deutschland besitzt hohe Attraktivität für talentierte Arbeitskräfte

Das IMD World Competitiveness Center untersucht das Angebot an talentierten Arbeitskräften in 64 Ländern. Dabei wird anhand von drei Hauptfaktoren bewertet, wie gut Talente ausgebildet und im Land gehalten oder von anderen Ländern abgeworben werden.

Die drei Kriterien lauten: Investment und Entwicklung, Anziehung sowie Bereitschaft. Der erste Faktor bemisst die Ressourcen, die zur Ausbildung einheimischer Arbeitskräfte investiert werden. Die Anziehungskraft einer Nation beschreibt deren Vermögen, lokale Arbeitskräfte im Land zu halten sowie internationale Talente hinzuzugewinnen. Der Faktor der Bereitschaft beziffert die Qualität und die Fähigkeiten des bereits vorhandenen Talentbestandes im Land.

Zum fünften Mal in Folge führt die Schweiz das Ranking an, gefolgt von Schweden und Luxemburg. Deutschland nimmt im internationalen Vergleich den zehnten Platz ein.

Deutschland investiert weniger als 5 % des Bruttoinlandproduktes in Bildung und die Lebenshaltungskosten sind generell sehr hoch, dennoch führt es in einigen Bereichen den Wettbewerb um Fachkräfte an. Vor allem das deutsche Bildungswesen schneidet sehr gut ab. So finden sich fast 37 % aller Abschlüsse im IKT-Sektor, im mathematischen oder im naturwissenschaftlichen Bereich. Das deutsche Ausbildungswesen erreicht sogar Platz 2 von 64.