Forschung
WORKING PAPER

Sicherung von Vielfalt in den Medien

Ein neues Working Paper des bidt untersucht aus kommunikationswissenschaftlicher Perspektive, wie im digitalen Zeitalter ein positiver Beitrag zur publizistischen Vielfalt gelingen kann.

M einungsvielfalt ist unerlässlich für die demokratische Meinungsbildung. Die Medienregulierung ist seit Jahrzehnten mit der Leitidee der „Vielfalt“ verbunden, um einseitige Einflussnahme bestimmter Gruppen oder einzelner Personen im öffentlichen Diskurs zu verhindern.

Im digitalen Zeitalter sind neben den klassischen Massenmedien zahlreiche Intermediäre entstanden, die öffentliche Meinungsbildungsprozesse beeinflussen.

Das Working Paper, das im Rahmen des bidt-Projekts „Messung von Meinungsmacht und Vielfalt im Internet“ entstanden ist, untersucht den Einfluss von Medienintermediären auf öffentliche Diskurse und diskutiert (mögliche) vielfaltsverengende Mechanismen im Kontext der Meinungsbildung. Gleichzeitig greift es den relativ neuen Gedanken in der Forschung auf, wie algorithmische Empfehlungssysteme zu mehr Vielfalt von Medieninhalten beitragen können.

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30. April 2021

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