bidt feiert Jubiläum

Grußbotschaft von Wissenschaftsminister Bernd Sibler

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„Das bidt ist das richtige Institut zur richtigen Zeit“ – Highlights und Eindrücke aus einem ereignisreichen Jahr.

bidt-Eröffnungsveranstaltung in der BAdW. Foto (bidt/Diane von Schoen)

bidt-Eröffnungsveranstaltung in der BAdW. Foto (bidt/Diane von Schoen)

Das bidt hat sich zum Ziel gesetzt, die Herausforderungen der digitalen Transformation zu erforschen und damit einen Beitrag zu ihrer verantwortungsvollen Gestaltung zu liefern. Vor einem Jahr, am 18. Juli 2019, wurde das Institut feierlich eröffnet.

Inzwischen fördert das bidt neun externe Projekte an bayerischen Universitäten und Forschungseinrichtungen und untersucht in drei internen Forschungsvorhaben Fragen der digitalen Transformation.

Die Bandbreite der Themen reicht von der Zusammenarbeit von Mensch und Maschine über den Umgang mit Meinungsmacht im Internet bis hin zu Chinas Sozialkreditsystem.

Erste Publikationen aus den Projekten

Erste Zwischenergebnisse wurden bereits als Publikationen veröffentlicht. So stellt das Projekt „Ethik in der agilen Softwareentwicklung“ in einem Working Paper vor, wie sich ethische Entscheidungen im Prozess der Softwareentwicklung strukturiert integrieren lassen.

Wie Menschen die digitale Transformation erleben, war Gegenstand des Projekts „Umbruch erleben“. Die Ergebnisse wurden inzwischen in zwei Publikationsreihen veröffentlicht und auch Impulse für die Politik daraus abgeleitet.

Großes Interesse an Forschungsausschreibungen

Treffen zum Auftakt der Konsortialprojekte am bidt im Februar 2020

Treffen zum Auftakt der Konsortialprojekte am bidt im Februar 2020 (Foto: bidt)

Auch die zweite Ausschreibung für Forschungsprojekte von April bis Juni 2020 stieß auf große Nachfrage: 43 Anträge sind eingegangen und werden nun in einem mehrstufigen Begutachtungsverfahren bewertet.

„Wir freuen uns über das große Interesse an unseren Ausschreibungen und die spannenden Projektvorschläge. Die ersten Ergebnisse aus unseren geförderten und selbst durchgeführten Forschungsvorhaben sowie den Erhebungen des Think Tank zeigen die hohe Relevanz der interdisziplinären Forschung am bidt“, sagt Dr. Christoph Egle, wissenschaftlicher Geschäftsführer am bidt. „Mit der Förderung der interdisziplinären Projekte über Standorte hinweg und den Nachwuchsförderprogrammen konnten wir bereits in den vergangenen Monaten zur Vernetzung und Stärkung der Digitalisierungsforschung in Bayern beitragen.“

bidt-Studien zu Homeoffice und KI

Auf große Resonanz stießen auch die Befragungen des Think Tank am bidt. Der Think Tank analysiert Entwicklungen der digitalen Transformation und hat in den vergangenen Monaten mehrere Erhebungen durchgeführt. Die Studie zur Verbreitung und Akzeptanz von Homeoffice infolge der Corona-Pandemie wurde von Medien und Unternehmen vielfach aufgegriffen, ebenso eine Studie zu Künstlicher Intelligenz, die aufzeigt, wie groß die Wissenslücken in der Bevölkerung über die Technologie sind.

Das bidt im Dialog

Veranstaltung am bidt (Foto:: ISF München)

Veranstaltung am bidt in Kooperation mit dem ISF München (Foto: ISF München)

Das bidt fördert den offenen Dialog zwischen Forschung und Gesellschaft. In mehreren Veranstaltungen hat das Institut seit seiner Eröffnung einen Austausch mit fachlich Interessierten ebenso wie der breiten Öffentlichkeit ermöglicht.

Mit Veranstaltungen im Plenarsaal der Bayerischen Akademie der Wissenschaften zu den Themen „Wettlauf um KI“ und „Tatort Demokratie: Digitale Medien im Verdacht“ erreichte das bidt einen Kreis von mehreren Hundert Teilnehmerinnen und Teilnehmern.

Digitale Live-Events

Screenshot von der bidt Werkstatt digital über Homeoffice

Screenshot von der ersten bidt Werkstatt digital, bei der Ergebnisse der Homeoffice-Studie des bidt diskutiert wurden. “Das bidt ist das richtige Institut zur richtigen Zeit”, sagt bidt-Direktor Andreas Boes.

Infolge der Corona-Pandemie entwickelte das Institut das Format bidt Werkstatt digital. Diese digitale Veranstaltungsreihe bietet einen Raum für den Austausch von Erfahrungen und die Möglichkeit, Forschungsergebnisse vorzustellen und weiterzudenken. Dabei setzt das bidt stark auf Interaktivität und die Beteiligung der Teilnehmenden. Für die ersten beiden Veranstaltungen zu den Themen Homeoffice und Künstliche Intelligenz gewann das bidt renommierte Expertinnen und Experten aus Wissenschaft und Wirtschaft.

Auch gemeinsam mit Partnern suchte das bidt den Austausch mit der Öffentlichkeit. So organisierte das Institut zum Beispiel mit dem Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst das Expertenpanel „KI verstehen und gestalten“ beim Hightech Summit Bayern.

Das bidt wächst weiter

Blick in die Büroräume des bidt (Foto: bidt/Kilian Blees)

Blick in die Büroräume des bidt (Foto: bidt/Kilian Blees)

Der Aufbau des Instituts brachte im ersten Jahr viele Herausforderungen mit sich – angefangen von der Suche nach geeigneten Büroräumen über das Management zahlreicher Stellenausschreibungen und Einstellungen bis hin zum Aufbau einer digitalen und agilen Arbeits- und Organisationskultur. Inzwischen hat das bidt 23 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und integriert die ehemaligen ZD.B-Förderprogramme für den wissenschaftlichen Nachwuchs: das Doktorandenprogramm, die Nachwuchsforschungsgruppen sowie die studentischen Innovationslabore.

Die Corona-Pandemie traf das bidt mitten in der Aufbauphase, und dennoch, so Geschäftsführer Dr. Herbert Vogler, hat sie nicht zu Problemen in der Zusammenarbeit geführt: „Wir haben bereits bei der Gründung des Instituts auf mobiles Arbeiten gesetzt“. Aus den Erfahrungen mit der Coronakrise kann Herbert Vogler letztlich Positives ziehen: „Sie hat uns vor neue Anforderungen bei der Digitalisierung von Prozessen gestellt, für die wir gerade Lösungen erarbeiten. Ich bin mir sicher, dass das letztlich zu effizienterem Arbeiten und zu einer verbesserten Vereinbarkeit von Beruf und Familie führen wird.“

Technik eröffnet viele neue Möglichkeiten. Ich bin davon überzeugt, dass die Gesellschaft die Herausforderungen, die damit verbunden sind, erfolgreich bewältigen wird.

Alexander Pretschner

Die Corona-Pandemie hat nach Ansicht vieler Expertinnen und Experten gezeigt, welch entscheidende Rolle die Digitalisierung für den Beruf und das Privatleben spielt.

„Technik eröffnet viele neue Möglichkeiten“, sagt Professor Alexander Pretschner, Vorsitzender des bidt-Direktoriums. „Ich bin davon überzeugt, dass die Gesellschaft die Herausforderungen, die damit verbunden sind, erfolgreich bewältigen wird. Wir freuen uns sehr über das Interesse und die große Resonanz, die unsere Forschung und Expertise in den vergangenen Monaten bereits erfahren haben. Das motiviert und bestätigt uns in unserem Wunsch, dazu beizutragen, die Grundlagen für eine verantwortungsvolle Gestaltung der digitalen Transformation zu schaffen.“

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