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Homeoffice-Studie des bidt nach einem Jahr Pandemie

Im Februar 2021 ging die Befragung des bidt zur Verbreitung und Nutzung von Homeoffice in Deutschland in die dritte Runde. Sie wurde in verschiedenen Medienberichten aufgegriffen. Außerdem ist das bidt mit einem Homeoffice-Beitrag in einem Sammelband zum Leben in der Pandemie vertreten.

Die Frankfurter Allgemeine Zeitung (FAZ) bezieht sich in einem Artikel über die Homeoffice-Pflicht im Rahmen des neuen Infektionsschutzgesetzes auf die aktuelle Homeoffice-Studie des bidt. Diese liefere einen Anhaltspunkt, wie viele Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer im Zuge der erweiterten Angebotspflicht von ihren Unternehmen Homeoffice angeboten bekommen (34 %) und wie viele das Homeoffice-Angebot nutzen möchten (26 %). Die FAZ weist in diesem Zusammenhang auf Verwirrungen sowohl auf Arbeitnehmer- als auch auf Arbeitgeberseite hin, die durch das neue Infektionsschutzgesetz aufkommen könnten.

Zur Homeoffice-Studie

Die Computerwoche greift Ergebnisse aus einer früheren Homeoffice-Befragung des bidt auf. Danach geben 71 % der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer an, dass ihre Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber gut auf die Einführung und den Ausbau von Homeoffice vorbereitet waren. Zum Vergleich zieht die Computerwoche hier den Bildungsbereich heran. Zu Beginn der Pandemie seien insbesondere Schulen nicht auf die Umstellung auf digitalen Unterricht vorbereitet gewesen. In Sachen Endgeräte wurde Abhilfe geschaffen, was die Sicherheit betrifft, sieht die Computerwoche Nachholbedarf. Lernen könnten Bildungseinrichtungen vor allem von der Industrie.

Homeoffice findet derzeit unter erschwerten Bedingungen statt. Stress und andere negative gesundheitliche Auswirkungen sind daher keine Seltenheit. In einem Beitrag für den Sammelband Die Psyche in Zeiten der Corona-Krise fassen der bidt-Forscher Roland Stürz und die bidt-Forscherin Yvonne Hemmler die gewonnenen Erkenntnisse zur Verbreitung und Akzeptanz von Homeoffice zusammen. Daneben beleuchten sie die möglichen psychosozialen Folgen, die die verstärkte Nutzung von Homeoffice in Pandemiezeiten haben kann.

Die aktuelle Situation erlaubt aber auch, wichtige Rückschlüsse für eine optimale Gestaltung von Homeoffice-Regelungen nach der Pandemie zu ziehen.

Dr. Roland Stürz, Leiter der Studie

03. Mai 2021

Weitere Beiträge

Mit der neuen Arbeitsschutzverordnung sind Unternehmen angehalten, Homeoffice so weit wie möglich anzubieten. In seiner dritten Befragungswelle untersucht das bidt die aktuelle Verbreitung von Homeoffice und die Auswirkungen dieser Verordnung in Deutschland.

Prof. Dietmar Harhoff, bidt-Direktorium (Foto: bidt/Diane von Schoen)

Von zu Hause aus zu arbeiten ist im Zuge der Coronakrise für viele zum Alltag geworden. Was bedeutet das für Arbeitgeber? Und verabschiedet sich damit die Präsenzkultur? Fragen an den Innovationsexperten Dietmar Harhoff.

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