Agiles Prototyping ist elementarer Bestandteil einer gesunden Innovationskultur. Durch die Möglichkeit, innovative Lösungen für Problemstellungen früh zu testen, können disruptive Ideen rasch zu Prototypen weiterentwickelt werden. Mit der Förderung von zehn Innovationslaboren für Studierende an verschiedenen Hochschulstandorten wird das agile Prototyping in die studentische Ausbildung integriert. So wird nicht nur die Praxis- und Projekterfahrung der Studierenden gefördert, sondern auch die Innovationsfähigkeit der bayerischen Digitalwirtschaft gestärkt. Zudem profitieren die Unternehmen von der Vernetzung mit Hochschulvertretern und Studierenden, die Technologietransfer aus der Wissenschaft in die Wirtschaft erleichtert.

Innovationslabore für Studierende schaffen ein Umfeld, in dem Studierende an innovativen Fragestellungen im Bereich der Digitalisierung arbeiten, Praxiserfahrung in der Softwareentwicklung erlangen und Lösungsideen in einem überschaubaren Umfeld erproben können.

Die Innovationslabore für Studierende sind jeweils Bestandteil einer Hochschule und sind als Modul ausgestaltet (z. B. Praktikum, Abschlussmodul mit Abschlussarbeit/-präsentation). Das Innovationslabor betreut dabei mehrere Gruppen von Studierenden (jeweils vier bis sieben Studierende pro Gruppe). Im Rahmen des Moduls werden praxisrelevante Problemstellungen aus der Unternehmenswelt von Studierenden kreativ durchdacht und prototypisch umgesetzt. Gemeinsam lösen die Studierenden mit Unterstützung von Coaches die Problemstellungen primär mit den Mitteln der Software- und Systementwicklung.

Maßnahmen

Die Aktivitäten der Initiative dienen vornehmlich zur Vernetzung der Vertreter, Mitarbeiter und Partnerunternehmen der Innovationslabore. Daher bietet die Initiative Treffen der Leiter, Treffen der Coaches und „Train the Trainer“ Workshops an.

Zum Angebot der Initiative Innovationslabore für Studierende zählen die folgenden Maßnahmen:

  • Finanzielle Förderung von Innovationslaboren als Ausbildungsstätte von Studierenden

  • Vernetzung der geförderten Hochschulen

  • Vernetzung der geförderten Hochschulen mit dem bidt

  • Wissenstransfer

  • Teilnahme an Veranstaltungen des bidt

Weitere Förderprogramme für den wissenschaftlichen Nachwuchs

Doktorandenprogramm

Das bayernweite Doktorandenprogramm des bidt fördert herausragende Promovierende in für die Digitalisierung relevanten Fächern. Das Programm umfasst einerseits die Förderung von 20 Fellows und andererseits ein breites Kursprogramm, das sich an alle mit dem bidt assoziierten Promovierenden richtet.

Nachwuchs­forschungs­gruppen

Ziel der Nachwuchs­forschungs­gruppen ist die Förderung junger Wissenschaftler­innen und Wissenschaftler nach ihrer Promotion in relevanten Themenfeldern der Digitalisierung. Der Fokus liegt dabei auf dem wissenschaftlichen Austausch der geförderten Gruppen und einen effizienten Einstieg in eine akademische Laufbahn.